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Aktuelles

Liebe Freunde der Sommeroper SelzachGerne erinnern wir uns an unsere Reisen im Zusammenhang mit den Opernproduktionen in Selzach: Nach Knittlingen auf den Spuren des Dr. Faust; in eine Cascina in den Reisfeldern des Piemont, zu «Liebestrank»; nach Madrid und ins «El Escorial», zu Don Carlos; Nach Erl an die Passionsspiele, zum Projekt Passion; nach Luzern und durch die Fränkische Schweiz nach Bayreuth in die Opernhäuser, zu Wagners «Fliegendem Holländer» und schliesslich nach Sevilla, zu «Carmen». Weil es so schön war…planen wir noch einmal eine Opernreise. Diesmal ist das Thema nicht eine bestimmte Oper, sondern die Oper selbst und ihre Geburt.

Der Vorverkauf zur neuen Sommeroper-Produktion 2026 im Passionsspielhaus Selzach ist eröffnet. Die neue Sommeroper-Crew bringt in seiner ersten Spielzeit Beethovens «Fidelio» auf die Bühne des Passionsspielhauses. Der 1770 geborene Beethoven wollte etwas Sittliches, Erhebendes schaffen, dem Terrorregime der Jakobiner die menschlichen Ideale der Liebe gegenüberstellen. Ein Thema, welches gut zur aktuellen Weltlage mit den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten passe, sind sich Philipp Eng, Präsident der Sommeroper und Produktionsleiter Markus Müller einig. «Die Oper handelt von Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit – genauso wie von Frieden und Menschlichkeit. Werte, die heute wichtiger sind denn je», kommentiert Philipp Eng die Stückwahl.

Das gesamte «Macher-Team» der Sommeroper Selzach ist zurückgetreten: Bühnenbildner und Ausstattungschef Oskar Fluri, die beiden Co-Produktionsleiter Pia Bürki und René Gehri sowie Barbara Fluri, Leitung Kostüme. Eine Herausforderung für Philipp Eng, der 2022 das Präsidium des Trägervereins übernommen hat. Mit dem Kulturmanager Markus Müller aus Belp fand er bereits einen neuen Produktionsleiter. Müller verfügt als Mitgründer der Thunerseespiele, wie auch als ausgebildeter Sänger und Musicaldarsteller, über einschlägige Erfahrungen. Die kurzfristige Anfrage überraschte ihn: «Die Sommeroper bringt Menschen über Generationen hinweg zusammen, und diese besondere Energie spürte ich sofort. In der Übergangszeit des Generationenwechsels Verantwortung zu übernehmen, ist eine Ehre. Solche

«Carmen» feierte Premiere: Eine unbezähmbare und unabhängige Frau betört in Selzach nicht nur die Männer Am Freitag feierte «Carmen» im Passionsspielhaus Selzach Premiere. Unsere Kritikerin war dabei. Sie berichtet von Opulenz, musikalisch Hochstehendem und ist überzeugt: Nun ist Selzach bei der Grand Opéra angekommen. Die «Carmen»-Premiere der Sommeroper Selzach wurde mit stehenden Ovationen gefeiert. Sie hat mit dem Opernschlager den Publikumsnerv getroffen und bringt im 35. Jahr des Bestehens einen Kassenschlager und die bis anhin künstlerisch hochstehendste Produktion auf die Bühne. Gelungen ist dies dank des musikalischen Leiters Kaspar Zehnder und der Regie von Maria Riccarda Wesseling. Hauptattraktion ist nach wie vor die

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